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FEU2, brennt Reetdachhaus

by Admin1927

Donnerstagabend, 31.07.2003. 23 Uhr ist gerade durch. Eigentlich ist die Zeit, schlafen zu gehen. Vielen fällt es jedoch schwer einzuschlafen, da es doch noch sehr warm ist. Viele Fenster und Türen bleiben diese Nacht offen.

Einige Bürger schrecken hoch. „Hier riecht’s nach Rauch“. Die Quelle war schnell gefunden, denn zu diesem Zeitpunkt brannte das alte Reetdachhaus am Diekweg, Ecke Rugenbarg schon lichterloh und erhellte den Himmel. Der erste Notruf sorgte für die Alarmierung der Löschzüge Osdorf (F-14) und Stellingen (F-15), sowie die Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Osdorf.

Bereits auf der Anfahrt zögerte der Zugführer 14 nicht und gab zweiten Alarm. Daraufhin wurden die folgenden Einheiten nachalarmiert: HLF 2 Altona (F-12), B-Dienst Süd (30/1), FF Sülldorf-Iserbrook, FF Groß Flottbek, FF Eppendorf (Wasserversorgungseinheit), der Bereichsführer Altona, der Direktionsbereichsführer West, sowie der Umweltdienst der Feuerwehr Hamburg (30/3). Später wurden noch der Atemschutzgerätewagen der BF Altona, sowie das Versorgungsfahrzeug der FF Ottensen-Bahrenfeld hinzugerufen.

Beim Eintreffen des ersten Zuges (Zug 14) brannte das Reetdachhaus in voller Ausdehnung, sowohl das Dach, als auch der Verkaufsraum. Der Dachstuhl war schon durchgebrannt. Durch die meterhohen Flammen und den möglichen Funkenflug wurde die Brandbekämpfung zweitrangig. Wie oben beschrieben, standen viele Fenster offen, so dass eine Brandausbreitung unbedingt zuerst verhindert werden musste. Im ersten Angriff wurden 2 Wasserwerfer, 2 B- und 1 C-Rohr eingesetzt.

Nach und nach trafen immer mehr Einheiten ein, so dass auch die Brandbekämpfung verschärft werden konnte. Durch die hohe Flammen- und Wärmeintensität gestaltete diese sich recht schwer und hoffnungslos. Dementsprechend war das Gebäude nicht zu retten. Es brannte bis auf die Grundmauern nieder. Um die Brand- und Glutnester zu bekämpfen, wurde die Radladereinheit des THW OV Altona angefordert. Dieser riss die Mauern ein und trug das herabgestürzte Reet ab, welches für Nachlöscharbeiten ausgebreitet werden musste.

Bis um 5:15 waren die letzten Kräfte an der Einsatzstelle, um die Arbeiten abzuschließen. Zuletzt waren nur noch der Löschzug Veddel (F-33) und die FF Osdorf an der Einsatzstelle. Und als keine weitere Gefahr mehr ausging, rückten auch diese Kräfte ein.

(Bericht: www.ff-osdorf.de, Bilder: H.Rieger)

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